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Friedhof Estherwegswitch to English version

Der jüdische Friedhof in Solingen wird bereits um 1718 erwähnt. Der älteste erhaltene Grabstein stammt aus dem Jahr 1820. Die letzte Beerdigung fand im April 1941 statt. Seit der Zerstörung der Solinger Synagoge im November 1938 ist der Friedhof am Estherweg das einzige und letzte öffentlich sichtbare Zeugnis der früheren jüdischen Gemeinde.

Im Herbst 1987 übernahm die Städtische Gesamtschule Solingen die Patenschaft über den Friedhof. Seitdem wird er von einer Arbeitsgemeinschaft der Schule betreut und gepflegt. Michael Sandmöller, der die Leitung der AG 1990 von Wilhelm Bramann übernahm, bietet regelmäßig öffentliche Führungen an.

Im April 2015 entschied die Schulkonferenz der Gesamtschule, dass sie in Zukunft den Namen des jüdischen Industriellen Alexander Coppel tragen soll, der sich in besonderer Weise für die soziale Wohlfahrt in seiner Heimatstadt engagierte.

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